Hallo, ich verzinne immer wieder Kabel mit dem Zinnbad. Es ist mir jetzt nun schon zum dritten Male kaputt gegangen. Heizt nicht mehr. Ich stelle es immer so auf 4-7 ein. Der Topf ist mit dem Zinn gefüllt, wie abgebildet. Der Topf ist gerade einmal so bis zum viertel gefüllt. Vielleicht ist das ja relevant... Da es mit jetzt schon 3 mal kaptt gegangen ist, liegt es wohl an mir... jemand eine Idee? Zu heiß eingestellt? Bzw. muss ich den Topf eher mehr füllen?
Die zweite Frage, die ich habe ist, wie man sehen kann sind immer solche verkokelten schmutzpartikel oder wie man das nennt auf dem Zinn. Bekommt man zwar etwas im kalten Zustand etwas abgepolgt, aber nicht wirklich sauber. Wenn ichs Zinn dann heiß mache, wird es zwar flüssig, jedoch habe ich keine saubere glänzende Oberfläche und wenn ich dann so mit einem Kabel eintauche, ist der ganze schmodder dann am Kabel, bzw. mit an den Litzen dranne. Daher nimme ich immer vorerst ein Zahnstocher und fahre kurz über die Oberfläche, sodass ich den augenscheinlichen Dreck etwas an die Ränder verteile.
Warum der Dreck und wie bekommt man den besser weg. Ist doch bestimmt nicht normal.
Hoffe die Bilder erklären soweit alle Unklarheitne zum Sachverhalt...
Zinnbad geht immer kaputt???
Moderator: T.Hoffmann
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Die graue oberfläche auf dem zinnbad ist normal, das ist oxid, welches sich bildet in der wärme und mit luftkontakt. diese oxidhaut kannst du wenn das zinn flüssig ist einfach mit einem löffel abschöpfen.
zu deinem gerät. welches gerät ist es denn? kannst du fotos vom innenleben machen?
gruß, bright
zu deinem gerät. welches gerät ist es denn? kannst du fotos vom innenleben machen?
gruß, bright
Beim verzinnen benutzt man in der Regel auch ein Flussmittel, was dann darin hängen bleibt, also völlig normal.dies hat geschrieben:Warum der Dreck und wie bekommt man den besser weg. Ist doch bestimmt nicht normal.
bright hat ja schon beschrieben, wie man es am besten wieder sauber bekommt.
Zu heiß nicht, eher zu wenig befüllt. Nachdem der Topf nicht richtig gefüllt ist, brennen dir die Heizstäbe (oder auch Wendel) durch, da sie nicht richtig belastet werden. Nimm mal nen leeren Kochtopf, stell den auf ne Kochplatte und dreh voll auf. Was glaubst du passiertdies hat geschrieben:Zu heiß eingestellt? Bzw. muss ich den Topf eher mehr füllen?
So ist es auch mit deinem Lötbad. Mach das Ding voll und du wirst länger daran freude haben. Davon abgesehen, tust du dir dann beim reinigen (entschlacken) auch etwas leichter.
vielen Dank für die schnelle Antwort - ja dann werd ich mal mehr Zinn reinmachen ... mal was anderes zum Barren, ich habe z.B. bei eBay gesehen ,da gibts auch welche mit niedriegen Werten wie SN 60 ... was ist denn daran anders bzw. wie verhält sich das denn dann beim verzinnen?
- Achim H
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Lötzinne enthalten auch andere Metalle wie Blei, Silber, Kupfer, usw.
Beispiel: Sn60Pb40.
Die Zahlen geben Auskunft über die Anteile der verwendeten Metalle.
Sn60Pb40 = 60 Anteile Zinn (Sn); 40 Anteile Blei (Pb).
Wenn Du RoHS-konform (also bleifrei) löten willst, dann solltest Du nur solche Zinne verwenden, die überhaupt kein Blei (Pb) enthalten.
Beispiel: Sn95,5Ag3,8Cu0,7 = 95,5 Anteile Zinn (Sn); 3,8 Anteile Silber (Ag); 0,7 Anteile Kupfer (Cu).
Lesetipp:
Wikipedia Lot (Metall)
Beispiel: Sn60Pb40.
Die Zahlen geben Auskunft über die Anteile der verwendeten Metalle.
Sn60Pb40 = 60 Anteile Zinn (Sn); 40 Anteile Blei (Pb).
Wenn Du RoHS-konform (also bleifrei) löten willst, dann solltest Du nur solche Zinne verwenden, die überhaupt kein Blei (Pb) enthalten.
Beispiel: Sn95,5Ag3,8Cu0,7 = 95,5 Anteile Zinn (Sn); 3,8 Anteile Silber (Ag); 0,7 Anteile Kupfer (Cu).
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Wikipedia Lot (Metall)
Achim H hat geschrieben:
Wenn Du RoHS-konform (also bleifrei) löten willst, dann solltest Du nur solche Zinne verwenden, die überhaupt kein Blei (Pb) enthalten.
Beispiel: Sn95,5Ag3,8Cu0,7 = 95,5 Anteile Zinn (Sn); 3,8 Anteile Silber (Ag); 0,7 Anteile Kupfer (Cu).
Lesetipp:
Wikipedia Lot (Metall)
Genau das lötzinn nimmt er doch...


